Warum Shiatsu? Für wen ist Shiatsu geeignet?

Was ist Shiatsu?

Shiatsu ist eine manuelle Therapie, die in Japan Mitte des 20. Jahrhunderts von Shuzito Masunaga weiterentwickelt wurde. Auf der von Masunaga entwickelten Methode "Zen Shiatsu" basiert auch Hara-Shiatsu, das ich in Wien gelernt habe. Im Shiatsu fließen traditionelle Massagetechniken aus Japan (Anma) und China (Tuina) mit Grundlagen der westlichen Anatomie und Pathologie zusammen. Es werden auf Modellen der TCM beruhende Konzepte wie Meridiane, Akupunkturpunkte und die 5 Wandlungsphasen angewendet und versucht darauf basierend Ungleichgewichte zu diagnostizieren und auszugleichen. Dabei gehen wir davon aus, dass sich unser System selbst regulieren möchte und die Energie (Ki oder Chi) frei fließen mag. Die Klient*innen werden dabei ganzheitlich betrachtet, nicht nur anhand ihrer Symptome. Körper, Geist, Lebenssituation und vieles mehr werden berücksichtigt und die Themen, in der Annahme, dass es Energie gibt, die durch den Körper fließt, auf einer körperlichen und zugleich energetischen Ebene angegangen. Konkret wird mit Handflächen, Daumen, Ellenbögen, Knien und Fingern am bekleideten Körper auf einer Matte (Futon) am Boden gearbeitet. Neben dem Drücken von Akupunkturpunkten und entlang der Meridiane, werden auch die Gelenke mobilisiert und durch passive Dehnungen Beweglichkeit, Entspannung und Entgiftung gefördert.

Vorbeugend und Begleitend

Zum Shiatsu kommen Menschen mit unterschiedlichsten Themen und Problemen. Es kann dabei präventiv, also vorbeugend am allgemeinen Wohlbefinden gearbeitet werden oder jemand kommt mit einem Wunsch nach Veränderung. Prinzipiell können die meisten Zustände, Prozesse mit Shiatsu begleitet und unterstützt werden. Oft kommt jemand mit einem Thema und es verändern sich noch ganz anderen Bereiche. Dabei hängt es auch sehr stark davon ab wie tief du dich auf deinen inneren Prozess einlassen kannst und willst. Du bestimmst selbst wohin die Reise geht und ob du große Lebensthemen angehen möchtest oder es gerade darum geht z.B. stabilisierend oder sanft ausgleichend zu arbeiten. Wir dürfen der Weisheit des Körpers vertrauen.

Einflüsse

Die traditionelle Thaimassage (auch Thai Yoga Bodywork oder Nuad genannt) fließt bei mir in die Shiatsu-Behandlungen ein, da ich diese schon Jahre vor dem Shiatsu in Thailand, Laos und Wien gelernt habe und von der Wirksamkeit und Wohltat immer wieder begeistert war und bin.

In letzter Zeit habe ich mich außerdem in den Bereichen Focusing & somatische Trauma-Arbeit weitergebildet und lasse auch dieses Wissen gerne in meine Shiatsu-Sitzungen einfließen. Es bieten sich durch das Focusing auch Zugänge zu inneren Anteilen, inneren Kindern oder inneren Kritiker etc. an, mit denen sich manchmal sehr aufschlussreiche oder heilsame Begegnungen ergeben. Das besondere beim Focusing ist, dass wir auch zu oft altbekannten Themen erfrischende, neue Einsichten erlangen können. Wir verkörpern etwas, anstatt es nur kognitiv im Kopf zu verstehen. Es tut sich eine neue Welt auf und bereichert meine Arbeit auf allen Ebenen.

Für wen ist Shiatsu geeignet?

Für alle, die über den Körper an sich arbeiten wollen, sich entspannen wollen oder etwas verändern möchten.

Oft kommen Menschen mit Themen wie: Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Rückenschmerzen, Migräne, Schlafprobleme, Regelschmerzen u.ä.

Viel Erfahrung habe ich auch im Begleiten von Menschen mit Angstzuständen, Depression und psychosomatischen Beschwerden.

Weiters in der Begleitung von Krebs- und Autoimmunerkrankungen.

Sehr gerne begleite ich auch tiefgehende Prozesse und Transformationen. Langfristig begleite ich gerne dahin, zu lernen mehr im Körper zu sein, das Leben so richtig zu verkörpern, lebendig und voll in der eigenen Kraft anzukommen.

Shiatsu wird in bequemer Kleidung auf eine Futon-Matte am Boden ausgeübt.

Meine Angebote ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder physiotherapeutische Behandlung! Können diese aber wunderbar ergänzen, begleiten oder gar vorbeugen.

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Für wen eigenen sich meine Yoga-Angebote?